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Research Services

Berlin, Berlin 2,818 followers

Gemeinsam die Zukunft der medizinischen Forschung gestalten.

About us

Wir sind die Dachorganisation der medizinischen Verbundforschung in Deutschland. Bei uns kommen Forschende unterschiedlicher Disziplinen, Ärztinnen und Ärzte, IT-Professionals, Datenschutzexpertinnen und -experten sowie Stakeholder aus Gesundheitswesen, Politik und Gesellschaft zusammen, um gemeinsam die organisatorischen, rechtlich- ethischen und technologischen Herausforderungen der modernen medizinischen Forschung anzugehen. Unsere Vision ist es, medizinische Forschungs- und Versorgungsdaten für die Verbesserung von Präventionsangeboten und zielgerichtete individuelle Therapien nutzbar zu machen. Der Schlüssel dazu liegt in der Digitalisierung und in der Kooperation über Standorte, Institutionen und Sektoren hinweg. Seit 2016 betreibt die TMF die Koordinationsstelle der Medizininformatik-Initiative (MII) des BMBF. Ziel der MII ist die Verbesserung von Forschungsmöglichkeiten und Patientenversorgung durch innovative IT-Lösungen. Die Arbeit in diesem Umfeld, vernetzt mit allen relevanten Institutionen und Projekten, bietet großes Entwicklungspotential. Großartige Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachrichtungen arbeiten im Herzen Berlins in interdisziplinären Teams zusammen. Durch die Arbeit an aktuellsten Themen aus dem ganzen Spektrum der datengetriebenen medizinischen Forschung können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Puls der Zeit agieren und die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Deutschland sowie die Chancen eines lernenden Gesundheitssystems maßgeblich mitgestalten. Wir unterstützen alle Beschäftigten dabei, Beruf und Familie bestmöglich in Einklang zu bringen. Eine flexible Arbeitszeitgestaltung ist für uns ebenso selbstverständlich wie das Bestreben, gemeinsam Lösungen für individuelle Lebenssituationen unserer Kollegen zu finden. Wir bieten die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, viel Gestaltungsfreiraum und ein Umfeld, das Eigeninitiative und Verantwortung fördert und schätzt sowie eine unbürokratische Organisationskultur.

Website
http://www.tmf-ev.de/
Industry
Research Services
Company size
11-50 employees
Headquarters
Berlin, Berlin
Type
Nonprofit

Locations

Employees at TMF e. V.

Updates

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    „Wir verbessern die Qualität der Versorgung, entlasten die Beschäftigten im Gesundheitswesen und schaffen neue Chancen für Prävention, Forschung und medizinische Innovation“, sagte Nina Warken nach dem Kabinettsbeschluss des Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen. Gemeinsam mit Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung) stellte die Bundesgesundheitsministerin das Gesetz vor. Durch alle geplanten Maßnahmen soll eine jährliche finanzielle Entlastung von rund 445 Millionen Euro erreicht werden. Geplant ist u. a.: 🗃️ Die elektronische Patientenakte (ePA) geht den nächsten Entwicklungsschritt: Sie soll mehr praxisnahe Anwendungen bieten – etwa mit Erinnerungen an Check-ups, Impfungen und die künftige Einführung einer elektronischen Überweisung. 🔧 Stabile und verlässliche technische Infrastruktur: Die gematik GmbH erhält mehr Zugriffsrechte und Befugnisse, um Störungen zu vermeiden. 🥼 Daten retten Leben: Wir entwickeln die Aufgaben und Befugnisse des Forschungsdatenzentrums Gesundheit weiter, um insbesondere im Bereich der Prävention und Versorgung zielgerichtetere Ansätze zu ermöglichen. „Wir brauchen Strukturveränderungen, die unser Gesundheitssystem für die Zukunft aufstellen. Dieses Gesetz wird hierzu einen ganz wesentlichen Beitrag leisten“, so Warken abschließend. Mehr dazu unter https://lnkd.in/eskqi_V8

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    „Daten sind kein ‚Nice-to-Have‘, sondern ein ‚Must-Have‘. Wir wollen Datensilos aufbrechen und ein vernetztes Gesundheitsdatenökosystem aufbauen.“ Mit diesen Worten eröffnete Philipp Müller, Leiter der Abteilung „Digitalisierung und Innovation“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Registertage 2026. Er machte deutlich, wie wichtig hochwertige Gesundheitsdaten – insbesondere aus medizinischen Registern – für eine moderne Gesundheitsversorgung sind.   Zwei Tage lang diskutierten rund 180 Expertinnen und Experten aus Politik, Forschung, Versorgung, Selbstverwaltung und Industrie darüber, wie Register ihren Beitrag zu einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung künftig noch besser entfalten können. Im Mittelpunkt standen das Medizinregistergesetz, der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS), Datenqualität, Interoperabilität und nachhaltige Finanzierungsmodelle. Einigkeit bestand darüber, dass Register weit mehr sind als Datensammlungen: Sie schaffen Evidenz aus der Versorgungsrealität und sind eine zentrale Infrastruktur für Forschung, Qualitätssicherung und Innovation.   Die Registertage 2026 machten deutlich: In der deutschen Registerlandschaft ist viel in Bewegung. Mit dem Medizinregistergesetz, dem EHDS und den laufenden Digitalisierungsinitiativen werden derzeit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.   „Die große Stärke der Registerlandschaft liegt in ihrer Community. Forschung, Versorgung, Politik und Selbstverwaltung verfolgen das gemeinsame Ziel, Gesundheitsdaten verantwortungsvoll für bessere Versorgung und bessere Forschung nutzbar zu machen. Die Registertage haben gezeigt, wie groß die Bereitschaft ist, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen“, resümierte TMF-Vorstand Prof. Dr. Rainer Röhrig.   🙏 Vielen Dank an alle Referierenden, Teilnehmenden und Partner für die inspirierenden Diskussionen und den offenen Austausch. Wir freuen uns darauf, die Zukunft der Registerlandschaft gemeinsam weiterzugestalten. Sylke Zeißig Tobias Hartz Klinisches Krebsregister Niedersachsen Dr. Barbara Kind Dr. Simone Breitkopf Jessica Vasseur Timo Stehn Kees Kleihues-van Tol Sophia Lückhof gematik GmbH Svenja Windeck Nationales Obduktionsnetzwerk und -Register (NATON & NAREG) Jana Holland LL.M. Nils Opel Uta Behrends Anna Niemeyer Alexander Stahmann Bernhard Liebenhoff Prof. Dr. Jens Peters, M.A., PMV forschungsgruppe - Universitätsklinikum Köln Manuel Burkhart Mukoviszidose e.V. - Bundesverband Cystische Fibrose Dr. Annemarie Schultz Hamburgisches Krebsregister u.v.m.

  • Wir freuen uns, Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer als neues Vorstandsmitglied der TMF begrüßen zu dürfen! Als Leiterin Klinisches Prozessmanagement am Universitätsklinikum Leipzig setzt sie sich für die Digitalisierung klinischer Prozesse und die Nutzung von Routinedaten zur Verbesserung der Versorgungsqualität ein. Zum 1. November 2026 übernimmt sie zudem die stellvertretende Institutsleitung des IQTIG. Ihre Perspektive auf die Zukunft der Digitalisierung im Gesundheitswesen bringt sie so auf den Punkt: "Digitalisierung im Gesundheitswesen muss vom Versorgungsprozess ausgehen – nicht vom IT-System. Daten entstehen dort, wo Patient:innen versorgt werden. Wenn wir sie einmal strukturiert, interoperabel und qualitätsgesichert erfassen, können sie mehrfach Nutzen stiften: für die unmittelbare Versorgung, für Forschung, Qualitätssicherung und Public Health. Dafür müssen Versorgung, Forschung und Qualitätssicherung konsequent zusammengedacht werden. Die TMF ist die zentrale Plattform, um genau diese Verbindung fachlich und methodisch weiterzuentwickeln: mit klaren Standards, tragfähiger Daten-Governance und dem Ziel, aus Routinedaten bessere Versorgung, belastbare Evidenz und lernende Versorgungsstrukturen über Sektorengrenzen hinweg zu ermöglichen." Dr. Ramshorn-Zimmer wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung am 16. Juni 2026 am Rande des TMF-Jahreskongresses in Berlin in den neuen TMF-Vorstand gewählt. Gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern wird sie die Arbeit der TMF in den kommenden Jahren mitgestalten. 👉 Lernen Sie den gesamten TMF-Vorstand kennen: https://lnkd.in/eyrYgCqH Prof. Dr. Rainer Röhrig Prof. Dr. Melanie Boerries PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf Prof. Dr. Thomas Ganslandt Prof. Dr. Andreas Günther Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann Prof. Dr. Klaus Jung Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer Prof. Dr. André Scherag Sebastian Claudius Semler Dr. Frank Wissing

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  • Das DNPM - Deutsches Netzwerk für Personalisierte Medizin🧬 lud auch in diesem Jahr zum Symposium ins Umweltforum Berlin ein.   Unter dem Titel „From Molecular Decision-Making to a learning System“ kommen heute und morgen Expertinnen und Experten aus Klinik, Forschung, Industrie und Versorgung zusammen, um Entwicklungen der personalisierten Medizin und deren Umsetzung in der Versorgung zu diskutieren.   Im Fokus stand heute die Frage, wie aus molekularen Entscheidungsgrundlagen ein wirklich lernendes Gesundheitssystem entstehen kann, das Daten besser nutzt, Therapien kontinuierlich verbessert und gleichzeitig einen fairen Zugang für Patientinnen und Patienten sicherstellt. Neben wissenschaftlichen Impulsen ging es um die strukturellen und ökonomischen Rahmenbedingungen der personalisierten Medizin 📊.   Ein Panel widmete sich den „Zentralen Hebeln für die Weiterentwicklung der personalisierten Medizin“. 🧬Unter der Moderation von Sebastian Claudius Semler, Geschäftsführer der TMF e.V., wurde diskutiert, wie sich das Outcome für Patientinnen und Patienten verbessern und wie sich teure Diagnostik leisten lässt.💡   Zunächst beschrieb Prof. Dr. Nisar Malek, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum Tübingen die Herausforderungen der personalisierten Medizin aus Sicht der Kliniken. Der Mediziner und Pionier auf dem Gebiet der personalisierten Krebsmedizin und molekularen Genetik machte deutlich: "Die teuerste Therapie ist die, die nicht wirkt. Jeder Euro, den wir in die Diagnostik investieren, der zu besseren Therapien führt, ist gut investiert. Wir erzeugen viel Evidenz für klinische Studien, die beginnen dann aber nicht, weil die Medikamente nicht verfügbar sind. Dafür braucht es eine konzertierte Aktion von Forschung, Klinik, Industrie, Politik und Kostenträgern. Auch damit die 750 Millionen für das Modellvorhaben nicht verloren gehen."   Diese Themen wurden in einer Paneldiskussion vertieft. An ihr nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Diagnostik, Industrie, Fachverbänden sowie der ambulanten und stationären Versorgung teil:   ➡️ Prof. Gudrun Goehring vom Berufsverband Deutscher Humangenetiker e.V. und amedes-Gruppe ➡️ David Liesenfeld vom Pharmaunternehmen Roche ➡️ Birgit Schäfer vom VDGH - Verband der Diagnostica-Industrie e.V. und dem Unternehmen Illumina ➡️ Jens Bussmann vom Verband Die Deutschen Universitätsklinika (VUD) ➡️ Dr. Andreas Rhode vom Medizinischer Dienst Westfalen-Lippe    Fazit: Die nächsten Schritte der personalisierten Medizin entscheiden sich an der Schnittstelle von Innovation, Zugang und Finanzierbarkeit und damit im Versorgungsalltag 🚀.   #PersonalisierteMedizin #Innovationen #Genetik #Patient

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    TMF School 2026: 3 Tage voller intensiver Diskussionen, praxisnaher Übungen und inspirierendem Austausch Vom 10. bis 12. Juni 2026 lud die TMF e. V. ins Elbe Resort Alte Ölmühle in Wittenberge zur TMF School unter dem Motto „Von der Studie bis zur Publikation: Datenkompetenz für FAIRe Gesundheitsforschung“ ein. Das interdisziplinäre Programm bot einen Mix aus praxisnahen Einblicken, methodischem Wissen und wertvollem Austausch. In einer intensiven Arbeitsatmosphäre wurden nicht nur alle relevanten Aspekte der Studienplanung und -durchführung vermittelt, sondern die Teilnehmenden waren selbst gefordert. In unterschiedlichen Formaten mussten Entscheidungen getroffen, begründet und diskutiert werden. Ob bei der Begutachtung eines Studienantrags aus der Perspektive einer Ethikkommission oder bei der Auswahl geeigneter Auswertungsparameter – die vielfältigen Übungen ermöglichten es, ein vertieftes Verständnis für die Herausforderungen der klinischen Studienplanung und -durchführung zu entwickeln. Ein besonderes Highlight war das Exit Game nach dem Abendvortrag: In fünf verschiedenen Räumen mussten die Teilnehmenden gemeinsam Hinweise entschlüsseln, um den entscheidenden Schlüssel für den Ausweg aus dem verschlossenen Gemäuer zu finden. Dabei galt es, knifflige Fragen rund um Data Sharing und Forschungsdatenmanagement richtig zu beantworten. Teamwork, Kreativität und Fachwissen waren gleichermaßen gefragt. Und auch nach dem offiziellen Programm ging es weiter: bei einem Drink an der Strandbar wurden Erfahrungen ausgetauscht, Ideen weitergedacht und neue Kontakte geknüpft. Ein herzliches Dankeschön an alle Organisierenden, Referierenden und Teilnehmenden für diese großartige Veranstaltung. Wir freuen uns schon auf die TMF School im nächsten Jahr! Prof. Dr. Dr. Carsten Oliver Schmidt, Simon Lemster, Dr. Johannes Drepper, Julia Fürst, Dr. Monika Kraus, Dr. Julia Groth, Matthias Löbe, Dr. rer. nat. Stephan Struckmann und Dr. Timm Intemann #TMF #TMFSchool #FAIRData #Gesundheitsforschung #ClinicalResearch #Forschungsdatenmanagement #DataSharing

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    🩺 Welche Rolle spielen Patient-Reported-Outcome Measures (PROMs) bei Long COVID und Post-COVID? Im Interview mit uns erläutern Univ. Prof. Dr. Yesim Erim und PD Dr. Eva Morawa vom Universitätsklinikum Erlangen sowie dem Projekt EMOPROM LCN die Bedeutung von PROMs für Forschung und Versorgung bei postinfektiösen Erkrankungen. EMOPROM LCN ist Teil der Plattform LongCARE, die vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und von der TMF e.V. koordiniert wird. Eng angebunden sind das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).👏 💡 Themen des Interviews sind unter anderem: • Einsatz von PROMs bei Post-COVID-Symptomen • Erfassung von Symptomen, Lebensqualität und Ressourcen • Vorteile gegenüber rein klinischen Messverfahren • Beitrag zur patientenzentrierten Versorgung und Versorgungsforschung Mehr über unsere Interviewpartnerinnen: 👩⚕️ Univ. Prof. Dr. med. (TR) Yesim Erim Professorin für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin, Leiterin der Abteilung und Sprecherin des Post-COVID-Zentrums am Universitätsklinikum Erlangen. Sie leitet zudem das Projekt EMOPROM LCN innerhalb der LongCARE-Plattform. 👩⚕️ PD Dr. rer. medic. Dr. habil. med. Eva Morawa Leiterin der Forschungsabteilung der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung am Universitätsklinikum Erlangen mit Forschungsschwerpunkten u. a. zu neurokognitiven und psychischen Faktoren beim Post-COVID-Syndrom. 📖 Publikation: „Treatment effects of multimodal inpatient psychotherapy for post-COVID patients: First results from a non-randomized, controlled study“ 👉 https://lnkd.in/eEMmqWJe 🔗 Interview hier lesen: https://lnkd.in/eB_kxZDK 👉 Mehr über LongCARE: https://lnkd.in/dsfNWpzG #LongCOVID #PostCOVID #PROMs #Gesundheitsforschung #Versorgungsforschung #Psychosomatik #EMOPROMLCN #LongCARE

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    Kooperation ist kein Zustand, sie ist Arbeit. Und genau dieser Arbeit hat sich die AG Klinische Studien zu Beginn der Woche gewidmet. Die gemeinsame Initiative von TMF e. V. und KKS-Netzwerk e. V., unter der fachlichen Leitung von Dr. René Geißen, Geschäftsleiter des ZKS Witten/Herdecke und Dr. Silke Schrum, Geschäftsleiterin des PfKFT im UKE, tagte für einen intensiven Arbeitstag in der Geschäftsstelle der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V., kurz TMF. Zwei Schwerpunkte standen im Mittelpunkt. Zusammenarbeit mit dem NUM-Studiennetzwerk Gäste aus dem Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) und dem NUM Study Network waren eingeladen, um Schnittstellen aufzuzeigen und Synergien zu verstärken. Die lokalen Infrastrukturen des NUM Studiennetzwerks und des KKS-Netzwerks bringen unterschiedliche Stärken mit. Genau das macht die Zusammenarbeit wertvoll. Um die gemeinsame Arbeit weiter voranzutreiben, war es wichtig, die Rollen klar zu definieren und in beständigem Austausch zu bleiben. Nicht um Grenzen zu ziehen, sondern um Überlappungen zu vermeiden und den Fokus auf gegenseitige Ergänzung zu legen. So entsteht echter Mehrwert für die klinische Forschung. Aktuelle Gesetzgebung Expert:innen der AG tauschten sich zum Stand und zur Kommentierung des Medizinregistergesetzes sowie des EU Biotech Acts aus und diskutierten die konkreten Auswirkungen auf die klinische Forschungspraxis in Deutschland. TMF und KKS-Netzwerk haben zu diesen Verfahren teils gemeinsam, teils eigenständig Stellung genommen und begleiten die Entwicklungen aktiv. Kurzes Fazit: Die AG identifizierte Handlungsbedarfe und sprach Empfehlungen aus, um die künftige Zusammenarbeit strategisch auszurichten. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und geladenen Gäste für den intensiven Austausch. Das KKS-Netzwerk freut sich auf die Fortsetzung und die vertiefte Zusammenarbeit mit allen Partnern. Gruppenfoto: © TMF e.V.

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  • Über 200 Teilnehmende, unzählige gute Gespräche, neue Impulse und vor allem viel Optimismus, dass sich in Deutschland gerade etwas bewegt. Beim TMF-Jahreskongress wurde deutlich: Die Zukunft der Medizin entsteht nicht im Alleingang. Gemeinsam bauen wir die digital vernetzten Forschungsinfrastrukturen, die es für eine moderne, datengetriebene Gesundheitsforschung braucht. Von Gesundheitsdaten über den Europäischen Gesundheitsdatenraum bis hin zu personalisierter Medizin und Innovationstransfer – der Austausch hat gezeigt, wie viel Potenzial in unserer Community steckt. It was a blast! Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten sowie unsere Kooperationspartner, die diesen Tag zu einem Erfolg gemacht haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Doris Meder Peter N Robinson Nick Schneider Ines Reinecke Maro Bader Dr. med. Mina Carolina Baumgarten Fabian Prasser PD Dr. Anne Regierer Elisa Henke Joachim Schultze Johannes Knitza Andreas Birkenfeld PD Dr. Mir-Farzin Mashreghi Surjo R. Soekadar Dr. Markus Müschenich, MPH Fabian Queisner Janna Hachmann Andrea Lübcke Rainer Röhrig Frank Wissing Alexandra Ramshorn-Zimmer Berlin Institute of Health in der Charité German Rheumatology Research Center #TMF #DigitalHealth #HealthData #EHDS #DataDriven #Forschung #Innovation

  • Gestern fiel in Berlin der Startschuss für die neue Biobank-Plattform für Deutschland. Mit dem Aufbau der bundesweiten Plattform wird ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag und der Biotechnologie-Roadmap der Hightech Agenda umgesetzt. Ziel ist es, den Zugang zu hochwertigen Bioproben und den dazugehörigen klinischen und analytischen Daten für Forschung und Innovation deutlich zu erleichtern. Prof. Dr. Heyo K. Kroemer stellte das Konzept vor: ein zentrales Anfrageportal, vernetzte Biobanken und standardisierte Prozesse. Besonders spannend ist die Kombination aus dem Zugang zu bereits vorhandenen Proben und Daten sowie der Möglichkeit eines prospektiven „On-Demand-Samplings“. Damit können künftig gezielt und schnell neue Proben und Daten für konkrete Forschungsfragen erhoben werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: ➡️ schnellere und effizientere Forschung ➡️ Integration klinischer, molekularer und Omics-Daten ➡️ höchste Qualitäts-, Datenschutz- und Ethikstandards ➡️ transparente und rechtssichere Prozesse Wie Holger Mann, MdB, treffend formulierte: Die Plattform ist ein echter „Booster“ für die Medizinforschung und schafft ein wichtiges Fundament für eine datenbasierte Medizin in Deutschland. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFTR) geförderte Biobank Plattform für Deutschland ist ein wichtiger Schritt, weil sie Forschenden aus Wissenschaft und Industrie einen deutlich einfacheren Zugang zu den Proben ermöglichen soll. Für Proben aus mehreren Biobanken wird nur noch ein Forschungsantrag und ein Nutzungsvertrag nötig sein. An der vorangegangenen Konzeptentwicklung unter Federführung durch das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) haben wir als TMF wie auch viele weitere Organisationen mitgewirkt: Charité - Universitätsmedizin Berlin German Biobank Network (GBN) TMF e. V. Fraunhofer-Gesellschaft VDGH - Verband der Diagnostica-Industrie e.V. Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie BIO Deutschland e. V. MFT Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland e.V. Fotos: D. Ausserhofer /vfa

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    Register sind Datenempfänger und Datenquelle zugleich 📥📤 Einer der Gründe, warum sie zunehmend an Relevanz gewinnen und #Interoperabilität von großer Bedeutung ist.   Zum ersten Mal auf den #Registertage2026 der TMF e. V., durfte ich das Kompetenzzentrum für Interoperabilität, unsere Aufgaben und Arbeitsweisen vorstellen. ❇️ Aber vor allem konnte ich einen Ausblick auf den nächsten Arbeitskreis (AK) geben, den wir der Interoperabilität in #Medizinregistern widmen werden. Die Zielstellung ist ein Konzept für ein IOP-Framework, aufbauend auf den Auftrag im Entwurf des #Medizinregistergesetzes. 🔜 Mehr Informationen zum AK, unter der Leitung von Martin Sedlmayr, in den nächsten Wochen auf INA.   💡 Aus den guten Beiträgen zum Medizinregistergesetz, Diskussionen zur Datenaufbereitung sowie -Nutzung und nicht zuletzt einer nachhaltigen Finanzierung, konnte ich bereits viele Anregungen für den AK mitnehmen. Danke für die guten Gespräche und wertvollen Einblicke! Tobias Hartz, Anna Niemeyer, Jessica Vasseur, Timo Stehn, Svenja Windeck, Kees Kleihues-van Tol, Jana Holland LL.M., gematik GmbH 📷 Credits: TMF e.V./Volkmar Otto

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