Spannender Atikel bezgl. VTG, nice WE
230 Schulbusse haben letzte Woche mehr für die Netzstabilität getan als jahrzehntelange fossile Versorgungssicherheits-Rhetorik Während die Hitzewelle in den USA die Stromnetze an ihre Grenzen brachte, passierte exakt das Gegenteil dessen, was die üblichen Verdächtigen seit Jahren prophezeien. E-Autos haben das Netz nicht zum Kollaps gebracht. Sie haben es stabilisiert. Elektrische Schulbusse speisten über Vehicle-to-Grid-Technologie 8 MWh zurück ins Netz. Genug, um rund 1.600 Haushalte vier Stunden lang zu versorgen und die Spitzenlast erheblich zu senken. 230 Busse. Nicht 230.000. Zweihundertdreißig. Allein der Oakland Unified School District in Kalifornien betreibt 74 elektrische Schulbusse, die jährlich geschätzt 2,1 GWh saubere Energie ins Netz einspeisen. San Francisco startet im August ein noch größeres Projekt mit 104 Bussen und geplanten 3 GWh pro Jahr. Bis 2028 soll die Flotte auf über 238 Busse wachsen. Würde man nur die Hälfte der rund 6.700 bereits fahrenden E-Schulbusse in den USA mit V2G ausstatten, ergäbe das über 100 MWh flexibler Energie in Spitzenzeiten. Weniger Notfallzukäufe auf dem teuren Spotmarkt bedeuten niedrigere Netzentgelte für alle Stromkund:innen. In Floridas Glades County dienen die Busse im Katastrophenfall zusätzlich als mobile Notversorgung. Handys laden, Klimaanlage nutzen, einen sicheren Ort haben. Das Narrativ der angeblich netzsprengenden E-Mobilität war nie eine technische Analyse. Es war gezielte Verzögerungskommunikation. Wer Versorgungssicherheit als Argument gegen Elektrifizierung benutzt, meint nicht Sicherheit. Der meint Stillstand. Link: https://lnkd.in/ejXw3W82