Am 16. Juni 2026 jährt sich der Aufstand von Soweto zum 50. Mal – ein Wendepunkt im Kampf gegen das Apartheid-Regime in Südafrika. Die Proteste von Schüler*innen gegen die Einführung von Afrikaans als Unterrichtssprache wurden brutal niedergeschlagen. Allein am ersten Tag starben 23 Menschen, in den folgenden Wochen fast 600. Die Ereignisse von Soweto erschütterten die Welt und gaben der internationalen Anti-Apartheid-Bewegung neue Kraft. Auch in Österreich entstand damals eine starke Solidaritätsbewegung – Salzburg spielte dabei eine wichtige Rolle. Mit der Veranstaltungsreihe „SOWETO 50“ erinnern wir an die Errungenschaften der Anti-Apartheid-Bewegung und stellen zugleich die Frage: Welche Lehren können soziale Bewegungen und solidarisches Engagement heute daraus ziehen? 📍 PROGRAMM: 🖼️ 9. Juni 2026 | 18:00 Uhr Eröffnung der Ausstellung „SOWETO 50: Bilder des Widerstands“ Imaculada, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2 > Infos: https://lnkd.in/d_FPhw-8 🎬 16. Juni 2026 | 19:30 Uhr Cry Freedom – Schrei nach Freiheit Das bewegende Anti-Apartheid-Meisterwerk von Richard Attenborough DAS KINO, Giselakai 11 > Tickets: https://lnkd.in/dmrZgBYk ✊ 19. Juni 2026 | 9:00–13:00 Uhr Workshop „Rebel Skills: Strategien für den sozialen Wandel“ mit dem Zentrum für Politische Schönheit (Berlin) Kapitelsaal, Kapitelplatz 6 > Infos und Anmeldung: https://lnkd.in/dahGx3CY Gerade in Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Polarisierung bleibt die Erinnerung an Soweto aktueller denn je: Widerstand, Solidarität und zivilgesellschaftliches Engagement können Geschichte verändern. 📸 Filmstill Cry Freedom (c) Park Circus #Soweto50 #Apartheid #SouthAfrica #Solidarity #Menschenrechte #Salzburg #AntiApartheid #Erinnerungskultur #SocialJustice #Engagement
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1. Nachrichten: Afrikas unerzählte Geschichten. Wir sind Partner der Nachrichtenagenturen Inter Press Service (IPS) und InDepthNews (IDN) sowie des Magazins Africa Renewal (AR) der Vereinten Nationen. Abnehmerredaktionen kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Außerdem bieten wir eine umfassende Bilddatenbank mit mehr als 13.700 Fotos. 2. Marktanalysen: Gute Geschäfte in Afrika. Die Marktanalyse bildet die unverzichtbare Basis für den Erfolg Ihres Markeintritts in afrikanische Länder. Durch unsere langjährige Expertise, unseren akademischen Afrika-Hintergrund und unser einzigartiges Netzwerk sind wir in der Lage, Ihnen Daten und Fakten in herausragender Qualität zu liefern. Bislang haben wir Kunden aller Größenordnungen beraten - vom Startup bis zum Weltkonzern. 3. Ubuntu - Seminar und Webinare für Führungskräfte: Ich bin, weil wir sind. Ubuntu ist die südafrikanische Philosophie der Menschlichkeit. In unseren Seminaren und Webinaren erfahren Führungskräfte, wie sie mit Ubuntu für eine harmonisches Miteinander im Unternehmen sorgen können. 4. Kommunikationsprojekte: Medien stellen Afrika überweigend als "K-Kontinent" dar - K wie Kriege, Krisen, Krankheit, Korruption und Kapitaflucht. afrika.info initiiert und begleitet Kommunikationsprojekte, die auf eine differenzierte Wahrnehmung des Kontinents abzielen. Beispiele dafür sind der Blog afrika.reisen, der Afrika-Preis für Journalisten, die Webinar-Reihe zum Thema Migration oder unser Infoservice zur Corona-Krise in Afrika. 5. Vorträge zur Afrika-Berichterstattung: Deutschsprachige Medien berichten über Afrika mit getrübtem Blick. Eingelernte Stereotype und redaktionelle Auswahlkriterien führen zu den immergleichen Standarderzählungen. Der Vortrag von Martin Sturmer wirft einen Blick auf dominante Afrika-Bilder der letzten 60 Jahre, diskutiert aktuelle Berichterstattungsmuster und zeigt Alternativen auf.
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Im Tana-Delta in Kenia zeigt ein Naturschutzprojekt, wie sich Umwelt- und Wirtschaftspolitik verbinden lassen: Statt großflächiger Biokraftstoffplantagen setzen Gemeinden, Behörden und internationale Partner auf Imkerei, nachhaltige Landwirtschaft und Renaturierung. ➡️ Ein Lokalaugenschein von Chemtai Kirui in Golbanti: https://lnkd.in/dikC-teR 📸 Chemtai Kirui/IPS
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Afrikas Wirtschaft ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten gewachsen – doch der tiefgreifende Strukturwandel ist bislang ausgeblieben. Angesichts globaler Umbrüche und technologischer Dynamiken steht der Kontinent nun vor einer entscheidenden Weichenstellung. In seinem Gastkommentar zeigt Claver Gatete, Exekutivsekretär der United Nations Economic Commission for Africa, warum ein Übergang zu innovationsgetriebenem Wachstum unerlässlich ist, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. ➡️ Zum Gastkommentar: https://lnkd.in/dC-BWsuS 📸 Goallord-Creativity, Shutterstock.com
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Während in Ostafrika die Bestände wandernder Süßwasserfische dramatisch zurückgehen, gerät eine zentrale Lebensgrundlage von Millionen Menschen unter Druck. Was auf den ersten Blick wie ein ökologisches Problem wirkt, ist in Wahrheit eng mit Fragen der Ernährungssicherheit, der wirtschaftlichen Existenz und kulturellen Identität verknüpft. Flüsse wie der Rufiji in Tansania stehen zunehmend unter Druck: Staudämme, Klimawandel und Überfischung verändern fragile Ökosysteme – mit direkten Folgen für die Menschen vor Ort. 👉 Der Rückgang der Fischbestände zeigt, wie eng Entwicklung, Energiepolitik und Umweltschutz miteinander verbunden sind. 👉 Und wie wichtig es ist, lokale Perspektiven stärker in Lösungen einzubeziehen. Der Beitrag von Kizito Makoye beleuchtet, warum wandernde Süßwasserfische weltweit zu den am stärksten bedrohten Wirbeltieren gehören – und was das konkret für Gemeinschaften in Ostafrika bedeutet. ➡️ Den kompletten Beitrag auf afrika.info lesen: https://lnkd.in/dq3zKABU 📸 Kizito Makoye/IPS #Afrika #Tansania #Ernährungssicherheit #Klimawandel #Wanderfische #Wirtschaft
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Zunehmende Hitzewellen in den wichtigsten Kaffeeanbaugebieten der Welt setzen der Produktion massiv zu. Die Folgen sind geringere Ernten und steigende Verbraucherpreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Climate Central, Inc. Am Beispiel Äthiopien - dem Mutterland des Kaffees - wird deutlich, wie die zunehmende Hitze den Anbau gefährdet. Die Studie weist dort 34 zusätzliche kaffeeschädliche Hitzetage aus. Insgesamt steigt damit die Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius in Äthiopien auf 108 pro Jahr. ➡️ Zum Beitrag auf afrika.info: https://lnkd.in/etufFHJF
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Bei den Wahlen in Tansania kam es zu schweren Unruhen mit hunderten Toten. Die Regierung verhängte von 29. Oktober bis 3. November nächtliche Ausgangssperren sowie einen totalen Internet Shutdown. Kizito Makoye erlebte den Ausnahmezustand in Dar es Salaam hautnah mit. ➡️ Zum Beitrag: https://lnkd.in/dur8S6Hi Foto: Zuberi Mussa/IPS
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Eine neue Studie des Dar es Salaam Institute of Technology und des SEI – Stockholm Environment Institute zeigt: Die Feinstaubwerte in der tansanischen Wirtschaftsmetropole Dar es Salaam übersteigen die WHO-Richtwerte in einem besorgniserregenden Ausmaß. Daten von 14 Überwachungsstationen belegen, dass die Feinstaubkonzentrationen in der Stadt durchwegs die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überschreiten. Für PM2,5 – das sind Partikel mit einem maximalen Durchmesser von 2,5 Mikrometern – liegt der empfohlene Richtwert bei 15 Mikrogramm je Kubikmeter (µg/m³) im Tagesmittel. Bei größeren Partikeln bis zehn Mikrometer Durchmesser (PM10) gilt ein Richtwert von 45 µg/m³. Zu Spitzenzeiten erreichten die täglichen PM2,5-Werte 130 µg/m³ – mehr als das Achtfache der WHO-Empfehlung. Die entsprechenden PM10-Werte waren mit 184 µg/m³ viermal höher als die Richtwerte der WHO. Einen Sonderfall stellt die Mülldeponie Pugu Kinyamwezi dar, die etwa 25 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Beide Messwerte lagen mehr als 60-mal höher als die WHO-Empfehlung. ▶️ Zum Beitrag von Kizito Makoye auf afrika.info: https://lnkd.in/dvQ3WaCi ▶️ Direkt zur Studie: https://lnkd.in/d6Gi4-tc #Tansania #DaresSalaam #CleanAir #Luftqualitaet #Feinstaub
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Das World Resources Institute hat die sogenannten „Wasserrisiken“ von 1.172 UNESCO-Welterbestätten untersucht. Zu diesen Risiken zählen neben Dürren auch Grundwassermangel, Verschmutzungen und Überschwemmungen. Das Ergebnis ist ernüchternd: 73 Prozent der Welterbestätten sind von mindestens einem dieser Risiken betroffen. Ein Beispiel sind die Victoriafälle: Durch den Klimawandel verschiebt sich die Regenzeit von Oktober immer weiter nach hinten. In den trockenen Monaten bleibt von der Sturzflut manchmal nur noch ein Rinnsal übrig. https://lnkd.in/d9ENz4Am
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Mit der Entscheidung, Suchlizenzen für Erdöl auf mehr als der Hälfte ihres Staatsgebiets zu versteigern, sorgt die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DRC) weltweit für Entsetzen. Umweltorganisationen warnen vor einem Desaster für das Klima, die Artenvielfalt und die Rechte indigener Gemeinschaften. Der Widerstand innerhalb des Landes wächst: Unter dem Motto „Our Land Without Oil“ mobilisiert ein Bündnis von inzwischen über 150 zivilgesellschaftlichen Gruppen mit Protestmärschen und Aktionswochen gegen die Pläne. Kampagnenkoordinator Pascal Mirindi fasst die Position drastisch zusammen: „Wir haben die Wahl: Wir schaufeln mit Erdöl unser eigenes Grab oder bauen eine lebenswerte, würdige und souveräne Zukunft.“ Mehr Infos im Beitrag von Umar Manzoor Shah: https://lnkd.in/e8h3nD7F