Temporär autofrei, dauerhaft beliebt: Das sind Stockholms Sommerstraßen ☀️🚶♀️🚲🌳 „Levande Stockholm“ heißt das Projekt – übersetzt: lebendiges Stockholm. Und genau so fühlt es sich an: Von Mitte Mai bis Mitte September werden mehrere Straßen und Plätze im Stockholmer Zentrum temporär für den motorisierten Verkehr geschlossen und zu autofreien Aufenthaltsorten umgestaltet. Statt Durchgangsverkehr gibt’s Begrünung, Stadtmöbel, Pop-up-Parks und Platz für Begegnungen. Restaurants und Geschäfte entlang der Orte können Parkplätze außerdem in Außenbereiche verwandeln. Somit entstehen Orte, die zum verweilen einladen. ☀️ 2026 hat Stockholm dabei einen neuen Rekord aufgestellt: 64 „Sommerplätze“ wurden im Mai eröffnet, unter ihnen ganze 32 Sommerstraßen – mehr als je zuvor. Das Konzept gibt’s seit 2015 und erfreut sich großer Beliebtheit. Und weil es so gut funktioniert, gibt es neben den Sommerplätzen seit 2017 sogar in den kälteren Monaten auch Winterplätze. ❄️ 💬 Würdest du dir solche temporär autofreien Straßen auch bei dir wünschen – oder lieber gleich dauerhaft? Fotos: 1–2, 4: Lennart Johansson | Stadt Stockholm; 3: Joakim Nord | Stadt Stockholm; 5: Sam Victorin | Stadt Stockholm
ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.
Political Organizations
Berlin, Berlin 12,120 followers
Weil Radfahren glücklich macht! 🧡
About us
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters.
- Website
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https://www.adfc.de
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- Industry
- Political Organizations
- Company size
- 51-200 employees
- Headquarters
- Berlin, Berlin
- Type
- Nonprofit
- Founded
- 1979
Locations
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Primary
Get directions
Zimmerstraße 26/27
Berlin, Berlin 10969, DE
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Updates
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🚲+🚆= eigentlich eine perfekte Kombination. Doch egal ob Fern- oder Nahverkehr: Die Fahrradmitnahme in der Bahn bleibt ein Stressfaktor. Wir geben Tipps, wie die Reise gelingen kann – und wann man lieber mehrgleisig plant 💡 Im Nahverkehr 🚈 1️⃣ Stoßzeiten meiden: Am besten fahren, wenn andere nicht fahren. Sprich: Unter der Woche Pendelverkehr meiden. Am Wochenende so früh oder spät wie möglich, um den klassischen Ausflugswellen auszuweichen. 2️⃣ Der richtige Einstiegsbahnhof: Wer beim ersten Halt des Zuges einsteigt, erhöht die Wahrscheinlichkeit auf einen Platz für das eigene Fahrrad. 3️⃣ Ausgelastete Züge meiden: Auslastungshinweise im DB-Navigator checken und ggf. auf andere Züge ausweichen. 4️⃣ Vor und während der Fahrt: Direkt an den richtigen Gleisabschnitt stellen. Fahrradtaschen abnehmen, damit auch andere Fahrräder Platz finden. 5️⃣ Lastenrad zuhause lassen: Lastenräder und viele Spezialräder dürfen häufig nicht mit. Regeln variieren je nach Verkehrsverbund. Im Fernverkehr 🚆 1️⃣ Fahrradplatz buchen ist Pflicht in ICE-, IC- und EC-Zügen mit Fahrradmitnahme. Deshalb Reise frühzeitig planen! 2️⃣ Umstiege vermeiden, auch wenn die Direktverbindung länger dauert. Ein Zugwechsel ist immer mit einem Risiko verbunden. 3️⃣ Fahrradgewicht beachten: Fahrräder müssen selbstständig ins Fahrradabteil gehoben werden können. Das kann bei einem 30-Kilo-Fahrrad schwer werden. 4️⃣ Mit Plan B fahren: Der reservierte Fahrradstellplatz ist an den gebuchten Zug gekoppelt. Bei Ausfall muss also ein neuer Platz gebucht werden. Ein Plan B kann der Umstieg auf den Nahverkehr sein. 5️⃣ Klappräder gelten zusammengeklappt als Gepäck. In vielen Orten lassen sich Leihfahrräder mieten. Das Fahrrad vor der Reise verschicken zu lassen, kann auch eine Lösung sein. Eigentlich finden wir, dass diese Tipps überflüssig sein sollten. Die Fahrradmitnahme in der Bahn sollte genauso einfach sein wie das Mitführen eines Koffers. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass das Realität wird. 💬 Was sind deine Erfahrungen zur Fahrradmitnahme in der Bahn? Totaler Stressfaktor oder alles halb so wild?
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Was wäre, wenn aktive Mobilität der Normalfall wäre? Barcelona macht’s vor 🚲🚶 Eine aktuelle Befragung zur Mobilität an Werktagen zeigt: Aktive Mobilität – also Fahrradfahren, Zufußgehen und Scooter – war in Barcelona 2025 die meistgenutzte Form der Fortbewegung. Mit 54,6% machte sie mehr als die Hälfte aus. Danach folgen die öffentlichen Verkehrsmittel mit 28,5% und das Autofahren mit 16,9%. Und noch etwas fällt auf: Mit dem Fahrrad sind die Menschen in Barcelona am zufriedensten. In der Befragung erreichte es den höchsten Zufriedenheitswert: 8,6🏅 Das finden wir natürlich wenig überraschend 😉 💬 Welches Verkehrsmittel nutzt du für deine alltäglichen Wege am häufigsten – und wie zufrieden bist du damit? 📖 Quelle: Institut Metròpoli (2026): Enquesta de mobilitat en dia feiner 2025 (EMEF 2025).
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Sie kommen in verschiedenen Formen und Farben – wollen aber alle das Gleiche: unerwünschten Durchgangsverkehr rausfiltern und den erwünschten durchlassen. 🚧 Modale Filter sind ein einfaches, aber effektives Mittel, wenn Quartiere unter zu viel Kfz-Verkehr leiden, etwa durch Schleichwege oder Ausweichverkehr bei Stau. So werden Nebenstraßen, Wohn- und Geschäftsstraßen spürbar ruhiger und es entsteht mehr Platz für die Menschen vor Ort. So funktionieren modale Filter: Sie lenken Verkehr gezielt, meist wird motorisierter Durchgangsverkehr „gefiltert“ (je nach Lösung können z. B. Busse weiter durchkommen). Es gibt drei typische Arten: 1️⃣ Per Verkehrszeichen: Regeln filtern Durchfahrt, z. B. Durchfahrtsverbote für bestimmte Verkehrsarten oder eine gegenläufige Einbahnstraße. 2️⃣ Per baulicher Sperre: Physische Elemente wie Diagonalsperren oder Sperren an Einmündungen, die kaum missachtet werden können und den Kfz-Durchgang praktisch verhindern. 3️⃣ Als Stadtplatz / Umwidmung: Ein kurzer Abschnitt wird zum Platz oder zur (teilweisen) Fußgängerzone mit Radfreigabe. Hier können Möglichkeiten zur Begegnung und attraktive Aufenthaltsräume entstehen. 💬 Welche Lösung überzeugt dich mehr: Regeln per Schild oder eine bauliche Sperre, und wieso?
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Das erste Halbjahr 2026 ist rum und da wollten wir wissen: Welche Fahrradzählstellen hatten bisher die meisten Durchfahrten? 🚲📊 Radzählstellen sind feste Messpunkte, die automatisch erfassen, wie viele Fahrräder an einer Stelle vorbeifahren. Sprich: das hier ist eigentlich kein „wo wird in Deutschland insgesamt am meisten geradelt“-Ranking – sondern: wo an den vorhandenen Zählstellen bisher am meisten gemessen wurde. 💬 Haben dich die Ergebnisse überrascht? Und wo glaubst du, schneidet Deutschland im internationalen Vergleich ab? Übrigens: Fotos zeigen die Stadt/Region, nicht zwingend den genauen Zählstellen-Standort. * Daten laut eco-counter.com
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Der ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. und komoot starten eine neue Partnerschaft. Das wertvollste Wissen einer Destination steckt in den Erfahrungen der Menschen vor Ort. Genau dieses Wissen wird künftig digital zugänglich. Ausgewählte Touren der ADFC Gliederungen werden als Collections auf komoot veröffentlicht. So können Radfahrende die Erfahrung tausender ADFC Tourenleitender jederzeit selbst erleben, inklusive Navigation, praktischer Tipps und regionaler Empfehlungen. Für Destinationen, Tourismusorganisationen und Verbände zeigt die Partnerschaft, welches Potenzial in lokaler Expertise steckt. Tourenvorschläge, die bislang vor allem bei geführten Ausfahrten weitergegeben wurden, begleiten Gäste künftig bereits bei der Tourenplanung und unterwegs auf dem Rad. So entstehen authentische Outdoor Erlebnisse, größere Sichtbarkeit für regionale Angebote und ein nachhaltiger Mehrwert für Gäste. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem ADFC und darauf, gemeinsam noch mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. // 14,000 guided cycling tours. Decades of experience. Countless local hidden gems. Now, this knowledge is becoming digitally accessible. ADFC and komoot have launched a new partnership that combines regional cycling expertise with smart navigation. Selected tours created by ADFC regional chapters will be published as Collections on komoot, allowing cyclists to discover and ride them independently with turn by turn navigation, offline maps and practical tips from experienced tour leaders. Everyone benefits. Cyclists gain access to carefully curated routes and authentic local recommendations. ADFC regional chapters receive digital tools, training and support to create, manage and share their tours with a wider community. Local knowledge is no longer limited to guided rides. It can now inspire millions of people to explore new regions by bike. A strong partnership that makes cycling more accessible, more inspiring and more connected. #adfc #cycling #partnership
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Team Faltkarte oder Team App: Wie informieren sich Radreisende, Tagesausflügler:innen und Personen, die im Urlaub Rad fahren eigentlich und wie gelingt die passende Ansprache? 🚲📱 Die Antwort ist wichtig für alle, die radtouristische Angebote sichtbar machen wollen. Denn je nach Reiseanlass und Reisephase spielen unterschiedliche Medien eine Rolle: Apps, persönliche Empfehlungen, klassische Orientierung über Wegweisung oder Print und inzwischen vereinzelt auch KI-Chatbots. Deutlich wird: Wer Radreisende, Personen, die im Urlaub Rad fahren oder Tagesausflügler:innen erreichen will, sollte Informationen zielgruppengerecht, phasenspezifisch und über die passenden Kanäle bereitstellen. Im neuen Fachartikel „Mediennutzung im Radtourismus“ geben wir Einblicke in bisher unveröffentlichte Daten aus unserer ADFC-Radreiseanalyse 2025, ordnen die Ergebnisse ein und leiten daraus Empfehlungen für die praktische Umsetzung ab. 👉 Den Fachartikel gibt’s hier in voller Läge: https://lnkd.in/eYJDGXVz
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Radtourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – und braucht politische Aufmerksamkeit 📣🚲 Diese Woche haben sich ADFC-Tourismusvorstand Christian Tänzler und ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline A. Lodemann mit Dr. Christoph Ploß, Koordinator für Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Rolle des Fahrradtourismus in der nationalen Tourismusstrategie weiter gestärkt werden kann. Denn das Potenzial ist groß: Laut ADFC-Radreiseanalyse 2025 lag das geschätzte Gesamtausgabevolumen von Radtourist:innen im Jahr 2025 bei 39 bis 42 Milliarden Euro. Klar ist auch: Wer mehr Menschen für den Radtourismus gewinnen will, muss Sicherheit und Qualität konsequent mitdenken. Wer auch Gruppen mit höheren Anforderungen an Sicherheit und Komfort ansprechen will, etwa Familien mit Kindern, braucht politischen Willen und eine langfristige strategische Ausrichtung. Dazu gehören aus unserer Sicht: ➡️ hochwertige Routeninfrastruktur und ihre nachhaltige Instandhaltung ➡️ effiziente Strukturen im Routenmanagement ➡️ Investitionen in die Ausbildung radtouristischer Fachkräfte ➡️ besseres radtouristisches Monitoring als Grundlage für Entscheidungen ➡️ verlässliche Befahrungsregelungen bundesweit ➡️ stärkere fahrradfreundliche Mobilitätsketten Vielen Dank an Dr. Christoph Ploß für den fachlichen Austausch. 🤝
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Die Halbzeitbilanz des Nationalen Radverkehrsplans fällt aus ADFC-Sicht ernüchternd aus. Am Freitag hat das Bundesverkehrsministerium eine Zwischenevaluation zum Nationalen Radverkehrsplan 3.0 (NRVP) veröffentlicht. Die Bundesregierung wollte bis 2030 die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer verdoppeln, sichere und attraktive Radwegenetze schaffen und die Verkehrssicherheit deutlich verbessern. Die Halbzeitbilanz zeigt allerdings: Deutschland verfehlt zentrale Radverkehrsziele bei Ausbau, Sicherheit, Fahrradnutzung und Finanzierung. ❌ Aus ADFC-Sicht besonders problematisch: 1️⃣ Einzelne, durchaus gute Radwegeprojekte ergeben noch kein Netz. Nach wie vor klaffen große Lücken im Radwegenetz. 2️⃣ Die Verkehrsleistung, also die Kilometer, die mit dem Rad zurückgelegt werden, ist seit 2017 nur um 5,4 Prozent gestiegen. Alarmierend: Bei Kindern und Jugendlichen ging die Fahrradnutzung sogar zurück. 3️⃣ Die Zahl der im Radverkehr getöteten Menschen lag 2024 mit 445 Todesopfern weiter auf dem Niveau von 2019. Weit entfernt von Vision Zero. 4️⃣ Die Intermodalität stagniert: Fortschritte bei der Verknüpfung von Fahrrad und öffentlichem Verkehr bleiben weitgehend aus. 5️⃣ Statt der vorgesehenen 30 Euro pro Kopf und Jahr werden aktuell nur 14 Euro aufgewendet. 💬 ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline A. Lodemann sagt: „Wir sind alarmiert vom schwachen Umsetzungsstand des Nationalen Radverkehrsplans und fordern einen Bund-Länder-Vertrag sowie eine verlässlich finanzierte Fahrradmilliarde vom Bund, um ein sicheres und gut ausgebautes Alltags-Radnetz in Deutschland endlich verbindlich voranzubringen.“ 👉 Mehr dazu in unserer aktuellen Pressemitteilung: https://lnkd.in/gQkWM99y
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Wer nutzt eigentlich touristische Radrouten neben den klassischen Streckenradler:innen? Auf der VeloCity in Rimini hatte ich die Gelegenheit Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse aus Niedersachsen vorzustellen und zu erläutern, wie die Tourismusmarketing Niedersachsen die Daten für ihre Radtourismus-Strategie nutzt. Unsere wichtigsten Erkenntnisse: Das Fahrrad ist ein verbindendes Element in Tourismusstrategien. Zahlen, Daten und Fakten belegen das. Differenzierte Strategien brauchen eine differenzierte Datengrundlage: Neben den Strecken- und Sterntouren betrachten wir in der Radreiseanalyse deshalb auch Tagesausflüge und Reisende, die im Urlaub das Rad für Sightseeing und viele andrere Aktivitäten nutzen. Die dabei gewonnenen Daten belegen die Bedeutung des Radtourismus als Wirtschaftsfaktor und können auch Türöffner für die Nutzung des Fahrrades im Alltagsradverkehr sein. Nicht überraschend: Beide Seiten profitieren voneinander. In der Diskussionsrunde mit Agathe Daudibon (ECF), Jean-Francois Rheault (Vélo Québec) und Enrico Durbano (Eco-Counter) haben wir die Rolle von Pendler:innen auf touristischen Routen vertieft. #Fahrradtourismus #ADFC #Radreiseanalyse #Radtourismus #Radreisen #VeloCityConference #ECF #VC26 #datamatters
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